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Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit steht im Zentrum des Yellow September. Sie umfasst Fragen der Prävention, Gesundheitsförderung, Entstigmatisierung, Suizidprävention sowie der Unterstützung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Belastungen.

Der Yellow September bündelt Informationen, Initiativen und Materialien, die dabei helfen, psychosoziale Gesundheit verständlich, respektvoll und nicht stigmatisierend zu kommunizieren. Schwerpunkt 2026 ist das Thema Einsamkeit.

Kontakt: Bei Fragen zum Themenbereich psychosoziale Gesundheit erreichen Sie uns unter: psychosozialegesundheit@goeg.at

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Überblick:

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Psychosoziale Gesundheit umfasst psychisches Wohlbefinden, soziale Beziehungen, Teilhabe, den Umgang mit Belastungen und den Zugang zu Unterstützung. Sie betrifft sowohl einzelne Menschen als auch die Lebensbedingungen, in denen Menschen aufwachsen, lernen, arbeiten, wohnen und versorgt werden.

Im Yellow September geht es darum, psychosoziale Gesundheit verständlich zu machen und zentrale Themen wie Prävention, Entstigmatisierung, Suizidprävention, Unterstützung und Versorgung gemeinsam zu betrachten.

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Prävention und Gesundheitsförderung sind zentrale Bestandteile psychosozialer Gesundheit. Sie setzen dort an, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und Unterstützung suchen.

Dazu gehören verständliche Informationen, niederschwellige Angebote, soziale Teilhabe, Orte der Begegnung, Unterstützung in belastenden Lebenslagen sowie Maßnahmen in Gemeinden, Schulen, Betrieben, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Agenda Gesundheitsförderung - Psychosoziale Gesundheit

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Stigmatisierung kann Menschen zusätzlich belasten, den Zugang zu Hilfe erschweren und soziale Ausgrenzung verstärken. Entstigmatisierung ist daher ein wichtiger Beitrag zu Menschenwürde, Teilhabe und psychosozialer Gesundheit.

Wichtig ist eine Kommunikation, die Menschen nicht beschämt, nicht etikettiert und nicht auf Belastungen, Krisen oder Erkrankungen reduziert. Sie soll sachlich informieren, Unterstützungsmöglichkeiten benennen und respektvoll mit psychischer Belastung umgehen.

Kompetenzgruppe Entstigmatisierung

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Das österreichische Suizidpräventionsprogramm SUPRA bildet den nationalen Rahmen für Suizidprävention und informiert über Strategie, Umsetzung, Berichte und Empfehlungen. Schulungen und Materialien für Fachpersonen bietet das Webportal Suizidprävention Gatekeeper. Erste-Hilfe-Tipps, Notfallkontakte und Hilfsangebote für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene finden sich auf gesundheit.gv.at.

  • Hilfe und Notfallkontakte - gesundheit.gv.at:

Suizidprävention
 

  • Hier finden Sie Informationen zu Suizid und Suizidprävention SUPRA - Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz:

SUPRA – Suizidprävention in Österreich
 

  • Suizidprävention Gatekeeper - Österreichische Gesellschaft für Suizidprävention:
    Die Suizidprävention hat in Österreich eine lange Tradition, war jedoch lange durch fragmentierte Zuständigkeiten und das Engagement Einzelner geprägt. 2012 richtete das damalige Bundesministerium für Gesundheit daher an der Gesundheit Österreich GmbH die Koordinationsstelle für Suizidprävention ein und startete das nationale Suizidpräventionsprogramm SUPRA. Um die Umsetzung zu konkretisieren, wurde in den folgenden Jahren gemeinsam mit dem Expertengremium ein ausführliches Umsetzungskonzept erarbeitet, das festlegt, welche Maßnahmen wann, wo und von wem umgesetzt werden sollen.

Suizidprävention Gatekeeper

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Gewalterfahrungen können erhebliche Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit haben. Krankenanstalten sind häufig wichtige Anlaufstellen für gewaltbetroffene Menschen, weil Verletzungen dort medizinisch behandelt, dokumentiert und weitere Unterstützungsangebote vermittelt werden können.

Die Toolbox Opferschutz unterstützt Krankenanstalten und Opferschutzgruppen mit praxisnahen Unterlagen, Handlungsanleitungen und Instrumenten für den Umgang mit gewaltbetroffenen Patientinnen und Patienten.

Toolbox Opferschutz

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Es gibt Dinge im Leben, die wir nicht beeinflussen können. Zur Stärkung des Wohlbefindens und der psychosozialen Gesundheit können wir jedoch vieles tun. Der Schlüssel liegt darin proaktiv zu sein und psychosoziale Gesundheit ins Zentrum zu stellen.

Die Initiative „ABC der psychosozialen Gesundheit junger Menschen“ setzt sich gemeinsam mit Bündnispartner:innen für die Stärkung der psychosozialen Gesundheit von jungen Menschen ein. Die Gesundheit Österreich GmbH ist ein lizenzierter Nutzer des Act Belong Commit Programms – actbelongcommit.org.au.

ABC der psychischen Gesundheit

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Social Prescribing kann helfen, psychosoziale und emotionale Bedürfnisse in der Primärversorgung anzusprechen und Menschen mit passenden regionalen Angeboten zu verbinden. Dazu können etwa Gruppenangebote, Bewegungsangebote, Nachbarschaftsinitiativen, Beratungsstellen oder andere lokale Unterstützungsangebote gehören.

Zur Überblickseite: Social Prescribing in Österreich


 

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True Connection: Gemeinsam statt einsam ist eine Initiative zur Stärkung von Freundschaft, sozialer Verbundenheit und Zugehörigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Junge Menschen ab 14 Jahren, Vereine, Organisationen und Bezugspersonen sind eingeladen, bestehende Angebote und neue Ideen einzubringen, die wertschätzende Begegnungen ermöglichen und Einsamkeit reduzieren. 

Die gesammelten Perspektiven werden gemeinsam weiterentwickelt, im Rahmen des Yellow September sichtbar gemacht und dienen als Grundlage für weitere Kooperationen sowie einen geplanten Förderschwerpunkt im Jahr 2027.

True Connection: Gemeinsam statt einsam

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Mental Health Surveillance gewinnt in Anbetracht multipler gesellschaftlicher Krisen und der damit verbundenen erhöhten psychischen Belastung immer mehr an Bedeutung. Neben einer regelmäßigen Erhebung von Befragungsdaten kann die hochfrequente Beobachtung von Routinedaten dazu dienen, frühzeitig Veränderungen in der psychosozialen Gesundheit der Bevölkerung zu erkennen.

Surveillance Psychosoziale Gesundheit

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Zum Themenfeld psychosoziale Gesundheit gibt es verschiedene Initiativen, Fachinformationen und Angebote der Gesundheit Österreich. Dazu zählen unter anderem:

Diese Informationen unterstützen Organisationen, Gemeinden, Einrichtungen, Medien und weitere Akteur dabei, psychosoziale Gesundheit fachlich fundiert, respektvoll und nicht stigmatisierend zu kommunizieren.

Psychotherapieforschung

Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Problemen brauchen zudem passende Unterstützung und Versorgung. Dazu zählen Beratung, psychosoziale Angebote, Psychotherapie, psychiatrische Versorgung, Krisenhilfe sowie regionale und niederschwellige Unterstützungsangebote. Auch Monitoring, Surveillance und Versorgungsforschung sind wichtig. Sie liefern Grundlagen, um Versorgungssituationen, Bedarfe, Berufsgruppen und Angebotsstrukturen besser einschätzen und weiterentwickeln zu können. Das sind weitere Aufgabengebiete der Gesundheit Österreich.

Psychotherapieforschung liefert Grundlagen für Qualitätssicherung, Ausbildung und Versorgungspraxis. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung und unterstützt die Weiterentwicklung psychotherapeutischer Versorgung.

Ziel ist es, fachliche Grundlagen bereitzustellen und die Qualität psychotherapeutischer Angebote langfristig abzusichern.